Das Willibald Gebhardt Institut - Forschungsinstitut für Sport und Gesellschaft e.V. (WGI) wurde am 05.05.1992 als eingetragener Verein und gemeinnützige Einrichtung gegründet. Gründungsmitglieder waren neben einigen Privatpersonen der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG), die Stadt Essen und die Sparkasse Essen. Heute, 15 Jahre später, gehören 16 Institutionen aus NRW und anderen Bundesländern zum Trägerverein des WGI, darunter auch europäische Organisationen. Seit seiner Gründung wird das WGI von einem Direktorium geleitet. Dem Direktorium gehören an: Prof. Dr. Roland Naul und Prof. Dr. Werner Schmidt (beide Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Bernd Strauß (Wilhelms-Universität Münster). Mit der Leitung der Institutsgeschäfte ist satzungsgemäß Roland Naul beauftragt. Zu dem WGI gehören gemäß der Satzung des Vereins neben dem Direktorium als weitere Einrichtungen der Vorstand, der Beirat und die Mitgliederversammlung. Im Vorstand des Instituts sind vertreten: Hermann Korfmacher, Präsident des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik Verbandes; Christian Hülsmann, Stadtdirektor der Stadt Essen; Volker Behr, Vorstandsmitglied der Sparkasse Essen; Bernd Strauß als Vorsitzender des Beirates und Roland Naul als Vertreter des Direktoriums. Dem Beirat gehören an: Bernd Strauß, Bärbel Dittrich, Vizepräsidentin des LSB NRW, Franz-Josef Probst in seiner Eigenschaft als Präsident der Europäischen Akademie des Sports, Velen, Walter King-yan Ho von der Universität Macau, Präsident der "International Society of Comparative Physical Education and Sport" (ISCPES), Klaus Balster, Sportjugend NRW und Arnd Krüger. Ferner sind die vom WGI berufenen “fellows“ Mitglied des Beirats: Deanna Binder (Kanada), Rolf Geßmann (Deutschland), Ken Hardman (Großbritannien), Antonin Rychtecky (Tschechische Republik). Als Ehrenmitglieder gehören dem Beirat an: Prof. em. Dr. Horst Ueberhorst und Prof. em. Dr. Hans-Georg John. Das WGI ist institutionelles Mitglied im Weltrat für Sportwissenschaft (ICSSPE) und hat über mehrere Jahre Forschungsprojekte zum Jugendsport und zur Olympischen Erziehung im Auftrag des Weltrates wahrgenommen und diese im Verbund mit dem Internationalen Komitee für Sportpädagogik (ICSP) und anderen Partnern koordiniert. Neben den Trägern des WGI gibt es eine Reihe von anderen nationalen und internationalen Partnerorganisationen, mit denen das WGI seit Jahren gemeinsame Studien plant und Projekte durchführt. Mit einigen Partnerorganisationen gibt es offizielle Kooperationsverträge mit festgelegten, wiederkehrenden Arbeitsaufgaben. Daneben gibt es gemeinsam gewachsene Forschungsverbünde im Rahmen von internationalen Projekten und Studien. Zu den Partnern zählen Universitätsinstitute in und außerhalb von Europa, Einrichtungen von nationalen und internationalen Sportorganisationen, Europäische Akademien für Sport und Nationale Olympische Akademien. Zu diesen Kooperationspartnern zählen auch Institutionen, deren Hauptaufgabe in der Fort- und Weiterbildung von haupt- und ehrenamtlich tätigen Personen in Bildungs- und Sporteinrichtungen liegt. Mit diesen Partnern wie z.B. der Europäischen Akademie des Sports, Velen, sind in den zurückliegenden Jahren entsprechende Tagungen und grenzüberschreitende Symposien organisiert und durchgeführt worden.